Integration und Feminismus stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Aber wie passiert das? Wir haben das Internationale Frauen- und Mädchenzentrum in Nürnberg gefragt.

Wenn verschiedene Formen von Diskriminierung zusammenwirken, spricht man von Intersektionalität. Häufig sind Frauen und Mädchen mit Zuwanderungsgeschichte davon betroffen – denn neben Rassismus erleben sie häufig auch Sexismus. Durch die Überschneidung dieser Diskriminierungsformen kann die gesellschaftliche Teilhabe eingeschränkt werden.
Um solche Benachteiligungen schrittweise abzubauen, ist Integration von großer Bedeutung. Dabei spielt auch der internationale Feminismus eine wichtige Rolle. Integration bedeutet nicht, dass Menschen ihre Kultur oder Identität ablegen oder verändern müssen. Integration bedeutet vielmehr, Menschen in die Gesellschaft einzubeziehen und sie zu unterstützen, sich zurecht zu finden. Und das passiert durch Bildung, Teilhabe und Chancengleichheit.
Um diese Ziele zu erreichen, gibt es Institutionen wie das Internationale Frauen- und Mädchenzentrum in Nürnberg Gostenhof. Der Verein bietet verschiedenste Bildungsangebote für Frauen und Kinder, sowie professionelle Beratung und vielfältige Freizeitangebote. So entsteht eine Raum der Begegnung, des Austauschs und der persönlichen Entfaltung für Frauen und Mädchen.
Simge Sakalli und Anja Brülls haben uns genauer von ihrer Arbeit im IFMZ erzählt.
Autorin: Marie Schüler

