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Album der Woche KW 15: Me and Reas – Past Perfect

2009 wurde Me and Reas in Nürnberg als ein Singer-Songwriter Projekt von Andreas Jäger  ins Leben gerufen. Was zuerst als ein Solo-Projekt mit diversen Gastmusikern geplant war, entwickelte sich 2013 dann allerdings doch zu einer festen Band, die seitdem auch in gleicher Besetzung zusammen spielt.

Album der Woche; Me and Reas, Nürnberg, past Perfect

Und das sollte sich auch bezahlt machen – die Band gewann 2013 den nationalen Radio Energy Newcomer Contest und bekam damit ihren ersten Plattenvertrag angeboten. Auf diesen anfänglichen Erfolg folgten Konzerte im Vorprogramm zahlreicher namhafter Künstler wie beispielsweise Hurts, John Newman, Mark Forster den Mighty Oaks und vielen mehr.

Der letzte Release der Band liegt mittlerweile bereits einige Zeit zurück: dieser war 2016. Zweii Jahre mussten die Fans also warten, aber das hat sich gelohnt. Die Band überzeugt nach wie vor mit Ihrem Sound. Aber nicht nur mit dem. Die Texte liefern ebenfalls ab

Past Perfect erzählt in zwölf Songs Geschichten von der tiefen Verbundenheit von Freunden, von gemeinsamen Erlebnissen und durchzechten Nächten (In Stereo). Aber auch von Scheidewegen, vom Neu- und Aussortieren (Boy in a Box), davon, dass man sich lösen muss von der Vergangenheit, um in der Zukunft weitermachen zu können (All my Tomorrows), der Erkenntnis, mit Dingen abschließen zu müssen (200 Times).

Zu More Than Just Breathing sagt Andreas Jäger: „Der Song spannt den Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft, läutet eine neue Zeit ein, indem er zurück zu den Wurzeln kehrt.“

Insgesamt ist die Stimmung des Albums heiter und fühlt sich wie der geborene Roadtrip-Soundtrack an.

Text: Anton Brahm