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Rollenbilder – “Ich brauch mal zwei starke Jungs, die den Tisch tragen”

“Mädchen kümmern sich um die Lauten in der Klasse.” Provokante Aussage, aktuelle Diskussion, gemeint sind Rollenbilder. Im Interview mit Cris Ortega besprechen wir aus einer wissenschaftlichen Perspektive, wie Rollenbilder unseren Alltag prägen und hinterfragt werden können.

Wie entstehen eigentlich Vorstellungen davon, wie Frauen oder Männer sein sollen? Und warum prägen uns diese Bilder schon oft seit der Kindheit? 

Anhand der Begriffe Bechdel-Test, Bundesgleichstellungsgesetz, Care-Arbeit, Paternalismus und Unconscious Bias nähern wir uns dem Konstrukt der Rollenbilder. Wir zeigen, wie sie – oft unterbewusst – entstehen und wie moderne Ansätze diese starren Zuschreibungen hinterfragen.

Im Deep Dive tauchen wir tiefer in das Thema Rollenbilder ein. Zusammen mit Cris Ortega besprechen wir, wie und wo sich Rollenbilder noch zeigen und wie Sprache sexistische Rollenbilder reproduziert. In der Sendung sprechen wir auch darüber, welche konstruktiven Möglichkeiten es gibt starre Rollenbilder aufzubrechen und welche Bedeutung analoge und digitale Räume für marginalisierte Gruppen haben

Cris Ortega promoviert am Department für Digital Humanities and Social Studies an der FAU darüber, wie sich Poetry Slam, Körperlichkeit und Öffentlichkeit sich bedingen. Daneben setzt sich Cris auf Social Media, primär in Erlangen und bundesweit für die Rechte marginalisierter Gruppen und der queeren Szene ein.

Moderation & Interview: Lina Wild & Sebastian Schroth
Beitrag: Jasmin Keller & Marie Schüler

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