Wer wird in der Wissenschaft gehört, gefördert und sichtbar? Unsere Sendung beleuchtet feministische Perspektiven auf Forschung, Hochschulen und gesellschaftliche Machtstrukturen.

Wie beeinflussen gesellschaftliche Machtverhältnisse die Wissenschaft? In dieser Sendung sprechen wir darüber, was Feminismus in der Wissenschaft bedeutet und warum Forschung und Hochschulen nicht losgelöst von den Strukturen der Gesellschaft betrachtet werden können. Dabei geht es um historische Entwicklungen, patriarchale Prägungen des Wissenschaftssystems und die Frage, wie diese bis heute wirken.
Außerdem werfen wir einen Blick auf die Erfahrungen von Frauen in der Wissenschaft: Welche Hürden begegnen ihnen im akademischen Alltag? Wie reagieren Institutionen auf Veränderungsforderungen? Und warum kann eine vielfältigere und gerechtere Wissenschaft letztlich zu besseren Forschungsergebnissen führen? Eine Sendung über Macht, Sichtbarkeit und die Zukunft der Wissenschaft.
Im Interview spricht Professorin Claudia Lillge, Inhaberin des Lehrstuhls für Anglistische Literatur- und Kulturwissenschaft, über Feminismus in der Wissenschaft, die Bedeutung von Diversität in Forschung und Lehre sowie die Frage, wie Hochschulen zu Orten werden können, an denen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und wissenschaftliche Exzellenz mit Chancengerechtigkeit zusammen gedacht wird.
Moderation & Interview: Monica Hinrichs-Mayer & Philippa Petersen
Beitrag: Philippa Petersen
Feministische Organisation vorgestellt von: Lina Hölzl

